Wintergemüse im Waltherpark

Das Beet im Waltherpark wurde mit Wintergemüse bepflanzt. Darunter befinden sich zwei Wildkräuter: säuerlicher Blutsauerampfer und Winterkresse stehen neben Pak Choi und Winterpostulein.

Die Pflanzen weisen eine ausgesprochene Frostresistenz auf. Wenn die Blätter nach einer kalten Nacht doch mal runterhängen, ist das ein Zeichen dafür, dass sie womöglich erfroren sind. Die Pflanze schützt sich so vor weiteren Frostschäden und man sollte ihr genügend Zeit zum Erholen geben.

Die Gießkanne muss man in der kalten Jahreszeit nur äußerst selten hervorholen. Wenn die Erde in einer trockenen Periode beginnt auszutrocknen, gießt man am besten an einem warmen Vormittag. So kann das Wasser über den Tag im Boden versickern und die Blätter können abtrocknen bevor die kalte Nacht hereinbricht. Ernten lassen sie sich an einem warmen Nachmittag, wenn sie abgetaut sind.

Einen klaren Vorteil haben die kalten Temperaturen jedenfalls: Wintergemüse schmeckt besonders aromatisch. Winterkresse und Sauerampfer passen gut auf ein Brot oder wie der Winterpostulein in den Salat. Aus letzterem kann man auch Pesto machen. Pak Choi ist ein asiatisches Wokgemüse und dient auch als Ersatz für Spinat und Mangold.  

Kommt und erntet!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.